Ausbildungen mit Fremdsprachen in Heidelberg: Übersetzer, Dolmetscher
Staatlich anerkannt / IHK Prüfung
- Ausbildung zum/zur Übersetzer/Übersetzerin in Heidelberg
- Ausbildung zum/zur Dolmetscher/Dolmetscherin
Beginn der Übersetzerausbildung bei der Sprachschule F+U in Heidelberg: 06.09.2010 (Anmeldungen noch möglich!); 07.03.2011
Preise Lehrgänge
Ausbildung zum/r Übersetzer/in - Staatlich anerkannt / IHK geprüft - Ausbildung in Vollzeit
Die Ausbildung ist praxisnah und marktgerecht. Nach nur sechs Monaten (ca. 650 Unterrichtseinheiten) haben Sie die Möglichkeit eine staatliche Prüfung oder eine IHK Prüfung für eine Sprache abzulegen.
Sie vertiefen Ihre fundierten Sprachkenntnisse und werden parallel an die Techniken bzw. Methoden des professionellen Übersetzens herangeführt.
In landeskundlichen Modulen vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in den Bereichen Volkswirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur des jeweiligen Sprachlandes.
Voraussetzungen für die Ausbildung
- Mittlere Reife
- Fremdsprachenkenntnisse (Mindestens C1 Niveau)
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Kaufmännische Vorkenntnisse erworben durch
- eine Ausbildung zum/r Fremdsprachenkorrespondenten/in oder
- Europasekretär/in oder
- einer sonstigen kaufmännischen Berufsausbildung
- oder durch ein Studium (z.B. BWL, VWL, Diplomkaufmann/-frau)
Bewerber mit einer anderen Muttersprache als Deutsch müssen Deutschkenntnisse auf einem C2 Niveau des Europäischen Referenzrahmens nachweisen.
Sprachen
Die Ausbildung kann in folgenden Sprachen absolviert werden: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Arabisch, Chinesisch oder Japanisch.
Abschluss
Am Ende der Ausbildung erreichen Sie Ihren Abschluss nach einer staatlichen oder/und einer IHK Prüfung:
- Bei einer Prüfung vor der staatlichen Prüfungskommission erlangen Sie den Abschluss als staatlich anerkannte/r Übersetzer/in. Das Bestehen der staatlichen Prüfung ermöglicht Ihnen eine Beeidigung. Die staatliche Anerkennung liegt für die Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch vor.
- Bei einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) erlangen Sie den Abschluss als geprüfte/r Übersetzer/in. Vor der IHK können Sie die Prüfung in folgenden Sprachen ablegen: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Arabisch, Japanisch oder Chinesisch.
Wer vor der IHK eine Prüfung zum Übersetzer ablegen möchte, sollte über die fremdsprachliche Ausbildung hinaus noch eine mindestens halbjährige Berufspraxis mit übersetzender Tätigkeit nachweisen können.
Berufsprofil ÜbersetzerIn
Im Zeitalter der immer weiter voranschreitenden Globalisierung und der damit einhergehenden Internationalisierung nahezu aller Bereiche unseres täglichen Lebens, werden auch Fremdsprachenberufe und im Besonderen der Beruf des Übersetzers immer wichtiger. Heutzutage gibt es kaum mehr ein Unternehmen, dass nicht international tätig ist und das daher nicht auf kompetente Übersetzer/Innen angewiesen wäre. Waren Übersetzer früher vorwiegend mit Literatur befasst, so breitet sich der Bedarf an Sprachdienstleistungen aller Art nun sehr schnell auf andere Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft und Forschung, Innovation, Kunst und Kultur etc. aus. Dies hat zur Folge, dass immer mehr zum Teil sehr unterschiedliche Textarten übersetzt werden müssen. Während früher hauptsächlich literarische Texte übersetzt wurden, überwiegen heute teilweise sehr spezifische Fachtexte.
Übersetzer/Innen müssen also neben einer exzellenten Beherrschung der Muttersprache und einer sehr hohen sprachlichen und kulturellen Kompetenz in den Fremdsprachen auch ein großes technisches Know-how im Umgang mit den heute gängigen Hilfsmitteln (CAT-Tools, Datenbanken, Internetrecherche, …) vorweisen.
Damit erübrigt sich auch die häufig gestellte Frage warum der Beruf des Übersetzers eine spezielle Ausbildung erfordert. Entgegen dem landläufigen Glauben ist Übersetzen nämlich nicht die Wort für Wort Übertragung eines Ausgangstextes in einen Zieltext, sondern ein stetiges Abwägen zwischen Inhalt und Sinn und der sprachlichen Form. Der Übersetzer/die Übersetzerin muss also zunächst den Ausgangstext genau analysieren und die Botschaft herausarbeiten. Darüber hinaus muss er/sie auch den Zweck der Übersetzung, also den genauen Übersetzungsauftrag berücksichtigen. Es ist beispielsweise durchaus ein Unterschied, ob ein Text für eine sachkundige Expertengruppe oder für Laien übersetzt wird. Aus einer Bündelung verschiedener Faktoren, wie Textsorte oder Übersetzungsauftrag, ergibt sich dann die Übersetzungsart, die von „eng am Ausgangstext“ bis hin zu „paraphrasierend“ und „umschreibend“ variieren kann.
Ausgehend von dieser Tatsache, zielt unser Übersetzer-Studiengang darauf ab, den Studierenden das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um später im Berufsleben bestehen und erfolgreich als Übersetzer arbeiten zu könne.
Berufsperspektiven
Der Bedarf an qualifizierten Übersetzer/Innen steigt im Zeitalter der Globalisierung täglich weiter. Der größte und vielleicht prestigeträchtigste Arbeitgeber ist weiterhin die Europäische Union mit ihren 23 Amtssprachen. Übersetzer/Innen sind aber nicht nur in der Politik und bei Internationalen Organisationen, sondern mehr und mehr auch in der freien Wirtschaft gefragt, wo sie als Sprach- und Kulturmittler innerhalb von international tätigen Großkonzernen ihren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens beisteuern können.
Der Übersetzerabschluss öffnet die Tür zu einer ganzen Bandbreite von interessanten und abwechselungsreichen Berufen. Neben der eigentlichen Übersetzertätigkeit werden Übersetzer/Innen unter anderem auch als Gesprächsdolmetscher, Terminologen, Kulturexperten, Lexikographen, Untertiteler oder Sprachlehrer eingesetzt.
Ausbildungsförderung
Eine finanzielle Förderung können Sie erfahren
- über BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz)
- über einen Bildungskredit
Didaktik
Der Unterricht ist in zwei thematische Blöcke unterteilt:
- Übersetzungen allgemein- und fachsprachiger Texte
a. Übersetzung in die Fremdsprache
b. Übersetzung aus der Fremdsprache
c. Stegreifübersetzungen
d. Einübung spezieller Übersetzungstechniken
e. Arbeiten an einem Übersetzungsprogramm („Trados“)
a. Volkswirtschaftslehre / Betriebswirtschaftslehre
b. Marketing
c. Bank- und Finanzwesen / Internationaler Handel
d. Informations- und Telekommunikationstechnologie
e. Umwelt / Recht / Politik
Dauer: Sechs Monate; 650 Unterrichtseinheiten
Unterrichtszeiten: Montag bis Freitag, 12.30 Uhr -18.15 Uhr
Ausbildung zum ÜbersetzerIn:
Infos zu Ausbildungsförderung über BAföG oder BildungskreditPreisliste Übersetzer/-in, Dolmetscher/-in
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Schnuppertag - Ausbildung zum/r ÜbersetzerIn
Sie sind herzlich willkommen, einen Tag am Unterricht zu schnuppern. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail genügen, um einen passenden Termin zu vereinbaren. Tel: 06221-912035 oder rippel@fuu.de
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Hier finden Sie praktische Informationen zum Lehrgang:
Preise Lehrgänge Übersetzer und Dolmetscher
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Übersetzer (Je Sprache 650 USTd., ca. 6 Monate, Voraussetzung: C1 Niveau)
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Einmalig
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Halbjährig
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Monatlich
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Engl., Franz., Griech., Ital., Poln., Port., Russ., Span., Tschech., Türk.
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3150 €
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2*1735 € (3470 €)
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19*195 € (3705 €)
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Arabisch, Chinesisch, Japanisch
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3800 €
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2*2090 € (4180 €)
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23*195 € (4485 €)
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Ausbildungsgang
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Einmalige Vorauszahlung
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Dolmetscher (IHK geprüft)
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Detaillierte Informationen auf Anfrage
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Übersetzer, Mindestteilnehmerzahl: Bei weniger als 5 Teilnehmern ist eine Durchführung auf Wunsch möglich: 4 Teilnehmer: 350 UE, 3 Teilnehmer: 300 UE; 2 Teilnehmer: 200 UE, 1 Teilnehmer: 100 UE.
Unterrichtsmaterialien: € 150 pro Sprache.
Prüfungen
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IHK Übersetzer/-in je Sprache (*IHK Dolmetscherprüfung auf Anfrage)
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€ 300
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Staatliche Prüfung (je Sprache)
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€ 150
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Siehe auch: Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondent, Fremdsprachenkorrespondentin in Heidelberg,Ausbildung zum Europasekretär, Europasekretärin in Heidelberg, Bachelor Top-Up